Archiv der Kategorie: Spaziergänge

Besuch auf der südlichen Elbseite, Jork und Grünendeich

 

Wer immer nur auf der nördlichen Elbseite war, sollte sich das Ganze mal vom Süden her anschauen. Aus der City Hamburgs sind es rund 40km je nach Strecke zunächst nach Buxtehude, einer Kleinstadt mit Charme. Kleine Cafés und Parks am Wasser nah an den Einkaufsgassen laden zum Schlendern und Schlemmen mit Romantikfaktor ein.

Durch das schöne Alte Land, vorbei an Obsthöfen in Jork (an denen man nun auch schon wieder stoppen könnte für Kaffee und leckeren Kuchen) geht es weiter in ca. 20min. per Pkw an die Elbe. Hier liegen die Inseln Neßsand, Hanskalbsand und Lühesand. Ich parke am Yachthafen hinter dem Möwennest direkt auf dem Deich, noch so ein wunderschöner Platz in der Gastro.

Doch es soll ja auch Bewegung her. Also dann mal den Deich entlang. Vorbei an kleinen Stränden, immer im Blick die kleinen Boote und großen Schiffe, für ca. 3km bis nach Grünendeich zum Anleger Lühe. Hier treffen sich bei schönem Wetter viele, viele Motorradfahrer. Ein kräftiger Sound, viel zu gucken, essen und trinken…das allerschönste ist dazu ein vorbeikommendes Containerschiff. Besser gehts nicht!

 

Elbe, Deiche, Schafe und Fischbrötchen…

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Und Schiffe natürlich!! Das alles gehört ebenso zu Hamburg wie die Landungsbrücken und der Jungfernstieg. Die meisten ruhigeren Plätze befinden sich zwar in den Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen, doch je nach Startpunkt von Hamburg aus erreicht man ländliche Idylle an der Elbe in 40-60min. Fahrzeit. Deshalb bietet es sich an für alle, die Natur pur, martimes Flair und Entspannung suchen. Wie hier zum Beispiel in Kollmar-Bielenberg zwischen Wedel und Glückstadt. Ein Ort ohne Durchgangsstraße mit schönen Höfen und Reetdachhäusern und freundlicher Gastronomie. Im Strandfloh Bielenberg werden Sie gut versorgt mit Kaffee und Kuchen oder/und mit Fischbrötchen und Currywurst.

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Ein neues Stück Elberadweg in Hamburgs City

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Liebe Touristen, wenn Sie die Highlights in Hamburg gesehen haben und Lust auf einen anderen Blickwinkel haben…Liebe Hamburger, wenn Sie noch nicht unterhalb der Elbbrücken waren… Leihen Sie sich ein Fahrrad und erkunden die neue Elberadweg-Verbindung. Sie führt von der Innenstadt direkt in den Osten Hamburgs. Den Einstieg finden Sie zwischen dem Spiegel-Haus in der Hafencity und den Deichtorhallen. Entlang der Elbe und dem Großmarkt Hamburg führt der Stadtdeich über die Hochwasserschutzanlage mit stetigem Blick auf die Elbbrücken zum Elbpark Entenwerder. Es sind 3km, die ein anderes Hamburg zeigen. Der Elbpark Entenwerder ist eine Grünoase mit einem neuen Pontoncafé, dem Entenwerder 1. Dazu im nächsten Artikel mehr.

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Vom Großneumarkt rüber zu den Gerichten

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Es ist nur ein kleiner Spaziergang im für uns schönsten Viertel der Innenstadt Hamburgs, auf dem es aber soviel unterschiedliches zu sehen gibt. Nicht umsonst finden hier laufend Filmarbeiten statt. Schöne Plätze, unterschiedliche Gebäude, charmante Hinterhöfe und enge Gassen liegen zu Füßen des Hamburger Michels und sind aus jeder Himmelsrichtung gut zu erreichen.

Zum Glück dürfen wir hier jeden Tag zum Büro entlanglaufen …Südlich der Messehallen starten wir bei den drei Gerichtsgebäuden: das Landgericht, das Hanseatische Oberlandesgericht/Verfassungsgericht  und das Amtsgericht Mitte. Von der Brücke aus hat man einen schönen Blick auf Planten un Blomen bevor der Johannes-Brahms-Platz mit der Laeiszhalle erreicht ist.

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Dann rein ins Geschäfts- und Wohnviertel, das zu einigen Zeiten ruhig wie auf einem Dorf wirkt und zu anderen kaum einen sonnigen Platz in der Gastronomie freigibt. Hier gibt es noch einige schöne alte Gassen mit Häusern aus der Jahrhundertwende wie zum Beispiel in der Wexstraße und Brüderstraße. Nachgebaute historische Kaufmannshäuser findet man in der Peterstraße und Rotklinkerfassaden in der Neanderstraße.

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An vielen Häusern sind interessante Verzierungen, freche Figuren (schauen Sie mal beim Rademachergang/Breiter Gang) und Gedenktafeln. Schaut man runter auf den Fußweg beim Laufen kann es schon mal passieren, dass man grad auf einem Stolperstein steht. Hier gibt es viel zu entdecken…Also, wir sehen uns am Großneumarkt!

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Altonaer Balkon…zu jeder Jahreszeit

Kurz mal Pause und die Stadt hinter sich lassen, das geht hier immer:

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Zu Fuß vom Altonaer Bahnhof bei klarer Sicht ist es zu jeder Jahreszeit schön, hier die Seele baumeln zu lassen. Schon der Gang durch den kleinen Park, in dem die Nachmittagssonne durch die Bäume scheint, ist den Ausflug wert. Hat man dann einen Bankplatz an vorderster Front ergattert, gibt es viel über den Containerhafen mit Windrädern bis zur gegenüber liegenden Elbseite zu gucken und zu hören. Die Stadtgeräusche sind da, aber abgedämpft: das Rauschen der Autos über die Köhlbrandbrücke, das Schnarren der Container, irgendwo Blaulicht, ein Flugzeug, vorbeifahrende Schiffe, auch mal mit Partymusik – alles gemixt mit Vogelgezwitscher.

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Kommt der Kaffeedurst oder der Hunger, so ist das nette kleine Café „Altonas Balkon“ in wenigen Schritten erreichbar. Nach der Stärkung bleibt die Qual der Wahl, gehe ich weiter in Richtung City oder in Richtung Övelgönne an der schönen Elbe entlang…

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Im Winter: Schlendern über die Weihnachtsmärkte

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Nun vor Weihnachten ist Wald, Park und Elbe selbstverständlich nicht so angesagt – zumindest nicht in der zweiten Tageshälfte mit der frühen Dunkelheit. Dafür besteht die Möglichkeit, sich kilometerweit über die Weihnachtsmärkte zu bewegen. Jeder Platz in der Innenstadt wird dafür genutzt. Vom Gänsemarkt bis zum Hauptbahnhof sind es nur ca. 1,5km Fußweg. Stoppt man aber allein hier bei jedem der unterschiedlichen Märkte, kann das schon mal ein paar Stunden dauern. Und dann gibt es noch so viele weitere Alternativen wie der frech-frivole St. Pauli Weihnachtsmarkt, der romatische mit Erlebniswelt in Niendorf, der älteste am Schloss in Bergedorf, der maritime auf der Fleetinsel, mit Schlittschuhbahn in Wandsbek und und und…In den Wohnvierteln sowieso noch mal extratolle Märkte. Soviel Zeit hat man in dieser Endphase des Jahres nicht unbedingt, um sich alles anzuschauen. Aber man kann ja mal anfangen 🙂

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Schönes Winterhude…schlendern auf dem Goldbekmarkt

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Morgen ist es wieder soweit: Samstag, Wochenende! Zeit beim Kaffeetrinken und bei der Lebensmittelwahl…Der Goldbekmarkt findet Dienstags, Donnerstags und Samstags statt. Gerade am Wochenende geht es nicht nur um den Einkauf. Es geht auch darum, Nachbarn auf einen Klönschnack zu treffen, im Cafe am Goldbekplatz zu sitzen, die Kinder auf den Spielplatz vor Ort zu schicken und das Marktangebot zu prüfen.

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Wem nach mehr Shopping zumute ist, der findet eine Straße weiter am Mühlenkamp und in den Nebenstraßen z.B. der Gertigstraße viele Geschäfte, große wie kleine. Wenn dann schon der nächste Hunger kommt, gibt es genügend Auswahl an Restaurants und Kneipen und der Weg an die Außenalster ist nicht zu weit, um wieder ein wenig abzutrainieren 🙂

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Perlen am Elbstrand bei Övelgönne

 

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Im Sommer bei schönem Wetter ist es gern mal überfüllt, im Herbst bei schönem Wetter einfach ausgesprochen angenehm. Auf einem Spaziergang vom Museumshafen Övelgönne in Richtung Teufelsbrück findet die erste Einkehr direkt am Strand statt. Ob zum Kaffee und Kuchen, zum Fischbrötchen oder zum Kartoffelsalat mit Würstchen: man fühlt sich auch im Anorak mit Blick auf den Containerhafen pudelwohl. Kinder buddeln im Sand, Hunde laufen kreuz und quer, Eltern genießen den Blick aufs Wasser, andere sind zum Lesen und Entspannen angereist…es ist eine lässige Atmosphäre, auf die man hier trifft.

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Für Sitzplätze, Toiletten und das leibliche Wohl sorgen die Strandperle und gleich nebenan der  Ahoi Strandkiosk. Beide Läden bieten ein günstiges gutes Angebot zur Bestellung am Tresen an. Von einer längeren Schlange sollte man sich hier nicht abschrecken lassen, in der Regel geht es hier schnell.

http://www.strandperle-hamburg.de und http://www.strandkiosk-hamburg.de

 

 

 

St. Peter-Ording … Zielort bei Herbstsonne

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Haben Sie in Hamburg einen Tag übrig während Ihres Aufenthaltes und sehnen sich nach Sonne, Strand und Meer? Dann nichts wie los an die Nordsee nach St. Peter-Ording. Je nachdem von wo Sie starten sind es ca. 150km. Wir finden, es lohnt sich auch nur für ein paar Stunden…

OK: es sollte schon trocken sein, aber ob mit ein bischen Sonne oder mit ein bischen Wolken und Wind…es ist immer wieder schön! Diese Weite und Ruhe am Strand spürt man im Herbst und Winter natürlich sehr viel deutlicher als im Hochsommer. Wobei sich ebenso im Sommer entlang der Dünenlandschaft einsamere Plätze finden lassen, immerhin steht bei etwa zwölf Kilometern Länge eine Breite von ca. zwei Kilometern zur Verfügung. Dies führt dazu, dass man den ersten Spaziergang schon mit Erreichen des Wassers hinter sich hat 🙂 Dies ist mit verschiedenen Zugängen möglich wie z.B. über den 1,5km langen Steg von St. Peter-Bad aus (Kurtaxenpflicht bis 30.9.) oder per Pkw über den Strandparkplatz in Ording (Parkgebühren bis 31.10.).

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Wandern Sie am Strand lang, treffen Sie auf die interessanten Pfahlbauten. Darauf befinden sich Restaurants, Toilettenhäuser, DLRG oder Strandkörbe. Diese Wahrzeichen St. Peters trotzen der Flut wie dem Sturm und man sitzt besonders gut, um den Sonnenuntergang über dem Meer zu genießen. Das ist eine Variante, die andere: auch von der Terrasse vom beliebten Fischrestaurant Gosch aus hat man einen herrlichen Platz in der Abendsonne. Besonders begehrt: die beheizten Plätze direkt am Außentresen, wir hatten einen!  🙂

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Der Altonaer Volkspark

Genau das Richtige für einen Herbstspaziergang! Viele kennen den Volkspark in Verbindung mit Sportveranstaltungen und Konzerten in der Imtech Arena, O2 World, Volksbank Arena oder der Trabrennbahn Hamburg Bahrenfeld. Dabei gibt es im Wald soviel zu entdecken und es ist zu jeder Jahreszeit schön, dort entspannt durchzulaufen.

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Saftig grüne ca. 200 Hektar abwechslungsreiches Gebiet: dichte Waldwege und Alleen, Ebenen und Hügel, Wiesen und Gärten. Joggen, Mountainbike fahren, Hunde ausführen, Minigolf spielen, auf dem Kinderspielplatz toben, den Schulgarten und Dahliengarten bestaunen oder im Biergarten schlemmen…viele Gründe können in den Wald führen. Tierliebhaber erfreuen sich hier an den Waldvögeln.

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Passen Sie nur auf, dass keine große Veranstaltung stattfindet, wenn Sie mit dem Auto in den Volkspark fahren möchten. Ein Tag im Wald fängt nicht gut an mit einem Stau und Parkplatznot  🙂 Lieber die S-Bahn nach Stellingen nutzen oder die verschiedenen Buslinien, die das Gebiet erreichen.

Unser Tipp für den großen oder kleinen Hunger, zu finden am Hellgrundweg:

http://picknick-bistro.de/